Aufrichte - Fassadenverkleidung
Innenansicht
Planung mit 3D-Ansichten
Aufrichte - Fassadenverkleidung
Frontseite
Bauteile für Aufrichte
Garage in Kombi mit Wohnhaus
Indach-Photovoltaik vollflächig
Doppelgarage bereit
Planung mit 3D-Ansichten
Aufrichte Dachstuhl

Wenn eine Garage sich mit dem Denkmalschutz trifft

Wer bei einem freistehenden, denkmalgeschützten Bauernhaus zusätzlichen Platz für Fahrzeuge und Geräte schaffen möchte, denkt ganz selbstverständlich an eine Garage. Doch zwischen dem Wunsch der Bauherrschaft und der fertigen Baute stehen oftmals zahlreiche Abklärungen, Vorschriften und Kompromisse. Genau dies zeigte sich bei diesem Projekt, bei dem die Eigentümer dörig&brülisauer mit der Planung und Realisierung einer Doppelgarage samt integriertem Geräteraum beauftragten.

Viele Vorgaben – eine stimmige Lösung
In diesem Fall zeigte sich rasch, dass der Weg zur Baubewilligung nicht ganz einfach werden würde. Das angrenzende Wohnhaus steht unter Denkmalschutz, weshalb sich die neue Garage sorgfältig in das bestehende Ensemble einfügen musste. Standort, Proportionen, Giebelhöhe und Ausrichtung waren weitgehend vorgegeben. Zudem durfte die Garage nicht direkt mit dem Wohnhaus verbunden werden, sondern musste als eigenständiges Gebäude mit entsprechendem Abstand erstellt werden.
Zusätzliche Herausforderungen brachte die geplante Zufahrt zur angrenzenden Bezirksstrasse mit sich. Dafür waren verschiedene Abklärungen mit dem Bezirk und dem Landesbauamt notwendig. Sogar eine Geschwindigkeitsmessung vor Ort gehörte zum Bewilligungsverfahren.
Nach mehreren Besprechungen und Begehungen konnte schliesslich eine Lösung erarbeitet werden, welche die Anforderungen des Denkmalschutzes, der Behörden und der Bauherrschaft gleichermassen erfüllte. Entstanden ist eine freistehende Doppelgarage, die sowohl als Autogarage als auch als praktischer Geräteunterstand dient und sich harmonisch in die Umgebung einfügt.
Traditioneller Holzbau mit moderner Technik
Auch bei der Ausführung wurde Wert auf eine hochwertige und langlebige Bauweise gelegt. Die Wandkonstruktionen entstanden als traditioneller Riegelabbund mit gezapften Verbindungen, vorbereitet mittels modernem CNC-Abbund. Um den Transport effizient zu gestalten, wurden die einzelnen Elemente erst direkt auf der Baustelle zusammengebaut. Die Aufrichtarbeiten erfolgten anschliessend mit einem Baustellenkran.
Die Fassade erhielt einen Deckleistenschirm aus roher Fichte auf einem Sichtbetonsockel. Die Zufahrt und der Vorplatz werden mit Verbundsteinen gestaltet. Ein besonderes Merkmal ist die vollflächige Indach-Photovoltaikanlage, welche einen wichtigen Beitrag zur Energieversorgung des Wohnhauses leistet.

Von der ersten Idee bis zur Inbetriebnahme
Dieses Projekt zeigt, dass dörig&brülisauer Bauherrschaften weit über die eigentliche Ausführung hinaus begleitet. Von den ersten Projektstudien über das Bewilligungsverfahren bis hin zur Holzbaurealisierung wurden sämtliche Arbeiten aus einer Hand geplant und umgesetzt. Das Ergebnis ist eine funktionale und architektonisch stimmige Lösung, die den Anforderungen des Denkmalschutzes gerecht wird und gleichzeitig den Bedürfnissen der Bauherrschaft entspricht.